Evangelisches Gemeindefest 2025

Gemeindefest 2025 mit Pfarrerin Luise Helm und dem Posaunenchor von Unteröwisheim
Wer einmal ein Fest in der Größenordnung des evang. Gemeindefestes organisiert und durchgeführt hat, weiß, wieviel Arbeit daran hängt. Nicht ohne Grund werden gerade in jüngster Zeit viele Feste von diversen Vereinen kurzfristig abgesagt, weil sich nicht genügend Helfer finden. Deshalb soll dieser Nachbericht zu unserem diesjährigen Gemeindefest in erster Linie ein Dankeschön sein an all die unermüdlichen Helfer, die es möglich machen, ein solches Fest durchzuführen. Da ist zum einen Martina Zimmermann, die dieses Jahr, 2025, ihr 20jähriges Jubiläum als Küchenchefin feiern kann. Genauso lange dabei ist Elke Jakobi, die – man höre und staune - bereits Ende November (!) die ersten Fühler ausstreckt, wer wieder dabei sein kann und will, in diesem Jahr waren es sage und schreibe 21 Helfer nur in der Küche. Aber natürlich würde es den Rahmen dieses Berichtes sprengen alle weiteren Hauptverantwortlichen und ihre Helfer namentlich aufzulisten, grob hochgerechnet sind es - in verschiedenen Schichten – ca. 90 helfende Hände. Da ist das vegetarische Essen, das sich seit vielen Jahren immer größerer Beliebtheit erfreut, auch da wird schon im Vorfeld gekocht und ausgetestet, was machbar ist und gut schmeckt. Der Kirchengemeinderat organisiert vor und während des ganzen Wochenendes – da gibt es Etliches zu bedenken und auch das Pfarrbüro mit Petra Freier ist sozusagen im Dauerstress, während der Kopierer auf Hochtouren läuft. Mikrofone für den Gottesdienst müssen eingerichtet werden, der Altar gerichtet, Pfarrerin Helm stimmt mit einer eindrucksvollen Predigt auf das Motto des Festes ein: „Vertraut den neuen Wegen“, der Posaunenchor aus Unteröwisheim umrahmt den Gottesdienst mit feierlichen Klängen, während die zahlreichen Kinder mit der Familienkirche ihren eigenen kindgerechten Gottesdienst in der Arche feiern dürfen. Die Auswahl der Getränke muss durchdacht, die Kasse eingerichtet werden. Die Bücherdamen sind nicht nur Samstag/Sonntag vorort, sondern schon das ganze Jahr zuvor in liebevoller Bereitschaft Bücher abzuholen, zu begutachten und notfalls zu entsorgen, genauso wie auch der Stand mit Handgemachtem schon über das ganze Jahr verteilt in Einzelleistung vielerlei Arbeitsstunden mit guten Ideen bedarf, bis er sich am Gemeindefest-Sonntag so reich bestückt präsentieren kann, (wenn da auch noch der ein oder andere „externe“ Strick -und Häkelhelfer nicht vergessen werden darf). Der Auf- und Abbau muss reibungslos und schnell über die Bühne gehen, das Kuchenbuffet ist jedes Jahr ein Hingucker, klappt aber nur, wenn viele Kuchenbäcker aus der Gemeinde bereit sind ihre Öfen fürs Gemeindefest anzuschmeißen. Und die Konfirmanden werden jedes Jahr sozusagen „zwangsverpflichtet“, was sie meistens sehr gerne und ohne Murren tun – dieses Jahr noch zusätzlich mit der tatkräftigen Unterstützung der Bad Schönborner Konfirmandengruppe. Last not least gab es auch in diesem Jahr wieder viele ehrenamtliche Organisationen wie die Alternative Ecke, der Hospizdienst aus Bruchsal, Brusl zeigt Herz, der Perukreis Zeutern mit Weltladen und die Fahrradwerkstatt Zeutern, die den ganzen Tag für Fragen und Gespräche zur Verfügung standen und mit ihrer Präsenz das Fest noch interessanter gemacht haben. Nicht zu vergessen der Jugendleiterkreis und die Familienkirche mit ihren Kinderangeboten wie Hüpfburg, Kicker, Rollrutsche, Schminkstand einschließlich Bastel- und Maltischen, damit auch die Kleinen an diesem besonderen Sonntag nicht zu kurz kommen.
Und damit soll jetzt Schluss sein mit einer solch ausführlichen Rückbetrachtung unseres Gemeindefestes. Aber es musste so sein und dieser Bericht ist genauso geworden, wie er von Anfang an geplant war: Als ein herzliches und ehrlich gemeintes Dankeschön an alle, die ihre Zeit für uns geopfert haben, und das über konfessionelle Grenzen hinweg, denn – wie bereits gesagt – ohne freiwillige und ehrenamtliche Hilfe geht es nun einmal nicht! Habe ich irgendetwas oder irgendjemanden vergessen? Ach ja, natürlich …. Sie, liebe Besucher habe ich vergessen, denn sie sind es, die dies alles honorieren, indem Sie unser Fest besuchen und viele positive Rückmeldungen geben. Und auch wenn der eine oder andere gerne noch ein klein wenig oder auch mehr musikalische Unterhaltung während des Festes möchte und auch, wenn wir die Bereitschaft von vielen Vereinen unser Fest in den vorvergangenen Jahren mitzugestalten, immer sehr geschätzt haben, sind wir mit der Neugestaltung unseres Gemeindefestes, wie wir es jetzt im 3. Jahr hatten, sehr zufrieden. Auch die Neuregelung, Getränke und Essen auf Spendenbasis anzubieten, wurde augenscheinlich gut angenommen.
Fazit: Es war wieder ein Erlebnis Raum und Zeit zu haben - für viele Begegnungen und ein Miteinander, für Geselligkeit und ruhige Gespräche. Sich diese Zeit nehmen zu können und zu wollen ist einfach nur toll und gerade in unserer schnelllebigen Zeit enorm wichtig und deshalb nicht zu unterschätzen. Genau das wünschen wir uns für unser Fest und freuen uns jetzt schon auf das nächste Jahr.
Solfrid Rück für den Kirchengemeinderat

Kindergottesdienst beim Gemeindefest 2025 mit der Familienkirche
