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Konfi

 
 
 
 
 
 
 


 
 
 

In der St. Nikolauskirche in Weiher werden

am Sonntag, 17. Mai 2026 um 10:00 Uhr folgende Jugendliche

aus unserer Kirchengemeinde 

durch Prädikant Volker Geisel konfirmiert:

 
 

Viktoria Bahtiri

Romy Johanna Becker

Lisa Braun

Luca Del Grosso

Giovanni Karl Di Noia

Luis Feil

Meline Heneka

Felix Hess

Nia Sophia Johrden

Hannah Kay

Jaden Knopf

Bastian Kornelius

Indira Laier

Lotta Lehmann

Felix Leikauf

Jana Leikauf

Lars Odin Meinhardt

Stella Sofie Minke

Chelsea Pfafenrot

Nele Sauer

Henry Schmitt

Paul Theisinger

Luisa Unser

Marla Weber

Lars Weindel

Niklas Karl Richard Wenzel

 
 
 


 
 
 

Von Bibelkeksen bis Schiffbruch war alles dabei

 

Jugendliche aus Bad Schönborn-Kronau und Ubstadt genossen am 18. April einen erlebnisreichen Tag rund um die Bibel

 

 

Bei strahlendem Sonnenschein trafen die Jugendlichen am Samstagmorgen in der evangelischen Kirche Mingolsheim ein und das gute Wetter führte gleich alle auf die Kirchenwiese. Dort begann der gemeinsame Tag mit einer Eröffnung am Andachtsplatz des Kirchgartens.

Nach der Begrüßung durch Pfarrerin Luise Helm traten gleich mehrere Personen aus dem Alten Testament auf: Mose, Abraham und Rut und nahmen die Jugendlichen mit auf Entdeckungsreise durch die Bibel.

Die Entdeckungsreise setzte sich in anschließenden Stationen fort, die die Jugendlichen in Kleingruppen auswählten: Rund um den Kirchenraum konnten sie bei Bettina Hahne-Waldscheck Interessantes zur Bibelüberlieferung anhand der Schriftrollen von Qumran entdecken, bei Volker Geisel ließen sich zahlreiche verschiedene Bibelausgaben und Übersetzungen durchblättern und bei Martin Helm faszinierten bunte Bilder aus Kinderbibeln.

Aus dem Jugendraum klang Musik, die Kleingruppen mit Solfrid Rück zu Psalmen erfanden. Während draußen Felix Knebel mit viel Action die Jugendlichen mit auf Missionsreise samt Schiffbruch des Paulus mitnahm, wurde drinnen im Saal zu Bibelgeschichten mit Diakon Tillmann Häfner gemalt und gebastelt und bei Pfarrerin Luise Helm in der Druckwerkstatt Bibel-Lesezeichen und Notizhefte hergestellt. Gleichzeig roch es wunderbar nach Gebäck, das die Jugendlichen gemeinsam mit Beatrix Kornelius mit Zutaten aus 2.Könige 4,41 Lukas 11,12 und anderen Bibelversen backten.

Natürlich wurde der Kuchen auch gegessen – als Nachtisch zur Mittagszeit. Zuvor gab es passend zur Geschichte der „Speisung der 5000“ Brot gefüllt mit Fischstäbchen. Auch dazu waren die vier Evangelisten, Matthäus-Markus-Lukas-Johannes, zuvor beim Mittagsgebet aufgetreten, um aus ihrer Perspektive zu erzählen; denn: nicht immer waren es 5000, ein anderes Mal 4000 oder gar ca. 20.000.

Am Nachmittag war noch einmal Zeit, Lieblingsstationen aufzusuchen. Auch Zeit für Gespräche und Miteinander war da. Dann schloss der Tag mit einer Andacht von Bezirksreferent Daniel De Jong im Kirchgarten ab. Erfüllt von vielen Eindrücken machten sich die Jugendlichen wieder auf den Heimweg mit einem Buchstabenkeks auf der Hand, den die Bäcker*innen zu den Versen „Schmecket und sehet, wie freundlich der Herr ist“ und „Der Herr macht alles neu“ gelegt hatten.

Herzlichen Dank allen Mitarbeitenden, die diesen wunderschönen Tag möglich gemacht haben!

kgm

 


 
 

Neue Konfirmandinnen und Konfirmanden stellen sich vor –

Ein vielfältiger und bewegender Gottesdienst in der Gnadenkirche

 
Vollbesetzte Bänke, gespannte Erwartung und ein fröhliches Miteinander: In der Gnadenkirche in Ubstadt stellten sich am vergangenen Sonntag die 25 neuen Konfirmandinnen und Konfirmanden der Gemeinde vor, die sich auf ihre Konfirmation im Jahr 2026 vorbereiten.
Mit Namen und Wohnort traten sie nach vorne, manche auch mit einem persönlichen Gegenstand – eine Gitarre, ein Fußball oder ein Lieblingsbuch. So wurde schnell deutlich, wie vielfältig und bunt die Gruppe ist. In kurzen Interviews berichteten die Jugendlichen, was sie sich vom Konfi-Jahr erhoffen: Sie wollen erfahren, was es heißt, Christ zu sein, und wünschen sich eine gute Gemeinschaft mit Respekt, Freundlichkeit und Freude. Vom Konfi-Team erwarten sie Offenheit, ernstgenommen zu werden – und möglichst keinen langweiligen oder strengen Unterricht.
Passend dazu erklang im Anschluss ein Lied, das die Hoffnung der Jugendlichen ausdrückte: „Bau dein Reich in dieser Zeit – lass auch uns dazugehören.“
Die Begleitung der Gruppe übernimmt Prädikant Volker Geisel gemeinsam mit einem engagierten Team, zu dem auch Kirchengemeinderätin Beatrix Kornelius gehört. Er leitete auch den Vorstellungsgottesdienst und predigte über 1. Korinther 12, ein biblisches Bild von der christlichen Gemeinschaft: Wie ein Körper viele Glieder hat, so gehören alle Getauften als Glieder zum Leib Christi – jede und jeder mit eigenen Gaben, einzigartig, unverzichtbar und wichtig. Besonders die Schwachen sollen dabei beachtet und geschützt werden. Geisel verband diese Gedanken mit der Taufe und der Konfirmation: Beide weisen auf das gemeinsame Ziel hin: das Leben mit Gott und in seiner Gemeinschaft.
Ein besonders berührender Moment war die Taufe der kleinen Liv, die damit in die christliche Gemeinde aufgenommen wurde. Auch sie gehört nun – im Bild der Predigt gesprochen – als ein neues Glied zum Leib Christi.
Die Konfirmandinnen und Konfirmanden gestalteten den Gottesdienst aktiv mit: Sie lasen den Predigttext und übernahmen die Fürbitten. Prädikant Geisel zeigte sich dankbar und voller Vorfreude: „Ich freue mich auf die gemeinsame Zeit mit dieser Gruppe.“ Der nächste Schritt steht bereits an: Ein Ausflug nach Speyer, bei dem die Jugendlichen verschiedene Kirchen erkunden werden.
Ein gelungener Auftakt – lebendig, ermutigend und voller Hoffnung auf das, was kommt.
 
 


 
 
Laienrefektorium - Kloster Maulbronn

Konfi-Exkursion ins Kloster Maulbronn

 
Nach der gemeinsamen Exkursion nach Speyer im vergangenen Juli stand für die Konfirmandinnen und Konfirmanden aus Ubstadt-Weiher und Bad Schönborn nun die zweite gemeinsame Aktion auf dem Programm. Rund 40 Konfis machten sich diesmal auf den Weg zum Kloster Maulbronn – einem der am besten erhaltenen mittelalterlichen Klöster Europas. Begleitet wurde die Gruppe von Pfarrerin Luise Helm, Prädikant Volker Geisel, Beatrix Kornelius und Julia Seidl.
Die Anreise erfolgte zunächst mit dem Zug bis zum Haltepunkt Maulbronn West. Von dort ging es zu Fuß weiter – gut dreieinhalb Kilometer auf einem kleinen „Pilgerweg“ durch den Wald. Bei schönstem Frühlingswetter wanderte die Gruppe Richtung Kloster und konnte schon unterwegs ein wenig nachempfinden, wie sich wohl früher Pilger oder reisende Mönche gefühlt haben mögen.
Den Vormittag verbrachten die Konfis im evangelischen Gemeindehaus in Maulbronn. Dort ging es zunächst um die Geschichte des Mönchtums. Die Reise führte gedanklich von den frühen Wüstenvätern und -müttern über Benedikt von Nursia bis hin zu den Zisterziensermönchen, die das Kloster Maulbronn im Mittelalter prägten. Ein zentraler Gedanke des klösterlichen Lebens wurde dabei besonders deutlich: „ora et labora et lege“ – bete, arbeite und lies. Diese drei Worte beschreiben bis heute den Rhythmus, nach dem viele Mönchsgemeinschaften leben.
Auch über die besonderen Räume einer Klosteranlage wurde gesprochen: über Orte des Gebets, des gemeinsamen Lebens und der Arbeit. Ein Kloster ist schließlich nicht nur eine Ansammlung von Gebäuden, sondern eine Glaubens- und Lebensgemeinschaft. Mehrmals täglich kommen Mönche zu festen Stundengebeten zusammen – ein Rhythmus, der den ganzen Tag strukturiert.
Zur Mittagszeit wartete dann ein reich gedeckter Tisch: Jede und jeder hatte etwas mitgebracht, sodass eine bunte und vielfältige Auswahl entstand. Gemeinsam zu essen – auch das gehört schließlich zum Gemeinschaftsleben, im Kloster genauso wie bei einer Konfi-Gruppe.
Ein bunter Mittagstisch
Am Nachmittag ging es schließlich direkt ins Kloster. Zunächst erkundeten die Konfis das Klostergelände in kleinen Gruppen. Danach folgte ein gemeinsamer Rundgang durch die beeindruckende Anlage. Stationen waren unter anderem das Refektorium (der Speisesaal der Mönche), das Parlatorium (der Gesprächsraum), der Kapitelsaal, die Klosterkirche, der Kreuzgang sowie der Brunnen und der Innenhof.
An verschiedenen Orten warteten kleine Aufgaben: Manche lasen kurze Texte, andere sangen ein Lied, wieder andere zeichneten, schrieben oder gestalteten etwas. So konnten die Jugendlichen selbst ausprobieren, wie sich das Leben im Kloster anfühlen könnte – zwischen Stille, Gebet, Gemeinschaft und Konzentration.
Eine spannende Entdeckung gab es schließlich in der Klosterkirche: Dort findet sich das Wappen des Ubstadter Ortsadels – dasselbe Wappen, das auch am Treppenaufgang zur St. Andreas-Kirche in Ubstadt zu sehen ist. Dahinter steckt eine historische Verbindung, denn das Kloster Maulbronn besaß einst Ländereien in Ubstadt. Sogar der Ubstadter Spitzname „Esel“ soll darauf zurückgehen. Denn „Maul“ verweist auf den Maulesel und „Bronn“ auf den Brunnen – beides ist auch im Maulbronner Wappen dargestellt.
Den Abschluss bildete eine gemeinsame Runde in der Klosterkirche, in der der Tag noch einmal zusammengefasst wurde und die Gruppe einen Segen erhielt.
Für den Rückweg teilte sich die Gruppe: Eine Hälfte wanderte zurück nach Maulbronn West und stieg dort in den Zug. Die andere Hälfte nahm den Bus bis Bretten. Am Ende trafen jedoch alle wieder im selben Zug zusammen und kamen gemeinsam am Abend in Ubstadt-Weiher an.
Es war ein erlebnisreicher und anregender Exkursionstag – mit vielen Eindrücken, neuen Erkenntnissen und bestem Frühlingswetter. Ein Tag, der sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Volker Geisel
 
 
 


 
 

 

 

 

Kirchen entdecken – Konfis aus Ubstadt-Weiher und Bad Schönborn unterwegs in Speyer

Gruppe mit Pfarrerin Luise Helm
Am Samstagmorgen machten sich 21 Konfirmandinnen und Konfirmanden aus Ubstadt-Weiher auf den Weg nach Speyer – begleitet von Prädikant Volker Geisel und Beatrix Kornelius. Gemeinsam mit der Konfigruppe aus Bad Schönborn unter Leitung von Pfarrerin Luise Helm ging es mit der Regionalbahn in die Domstadt.
Nach der Ankunft führte der Weg zu Fuß vom Hauptbahnhof direkt zum imposanten Speyerer Dom. Vor dem gewaltigen Bauwerk gab es zunächst eine kurze Einführung in die Geschichte und Architektur des Doms – ein erstes Staunen über das, was Menschen im Mittelalter zu bauen vermochten.
 
Im Inneren führte der Weg zuerst in die Krypta, die durch ihre Größe und Schlichtheit beeindruckte. Dort, am ältesten Taufbecken nördlich der Alpen, war Raum für eine persönliche Besinnung: Bei einer kleinen Andacht mit dem Lied „Wasser des Lebens“ konnten die Jugendlichen sich an ihre eigene Taufe erinnern und auf Wunsch einen persönlichen Segen empfangen. Ein bewegender Moment in dieser ehrwürdigen Umgebung.
Nach einem Blick auf die Kaisergräber erkundeten die Konfis den Dom in Kleingruppen, bevor es zur verdienten Mittagspause ging. In dieser Zeit streiften die Jugendlichen durch die Stadt, stärkten sich mit Döner, Pommes oder Eis – und genossen das sommerliche Wetter.
Am Nachmittag standen zwei weitere Kirchenbesuche auf dem Programm: In der spätbarocken Dreifaltigkeitskirche beeindruckten besonders die Emporengemälde, die viele biblische Geschichten auf bildliche Weise darstellen. Die vielen Darstellungen von Engeln gaben den Anstoß, kleine Engel aus Metallklammern zu biegen.
Direkt in der Nähe der Dreifaltigkeitskirche erinnert die Skulptur eines Pilgers daran, dass der Jakobsweg durch Speyer verläuft – ein Zeichen für den Glauben als Lebensweg.
 
Glasfenster der Gedächtniskirche in Speyer
Letzte Station war die imposante Gedächtniskirche, die an die Reformation und die Speyerer Protestation von 1529 erinnert. Dort betrachtete die Gruppe die eindrucksvollen Glasfenster, insbesondere die Darstellung der Geschichte vom zwölfjährigen Jesus im Tempel.
Zurück ging es wieder mit der Bahn – erfüllt von vielen Eindrücken und Begegnungen. Pfarrerin Helm hatte die Exkursion hervorragend vorbereitet und so gestaltet, dass die Jugendlichen nicht nur etwas über Kirchen und Geschichte lernten, sondern auch Impulse für ihren eigenen Glaubensweg mitnehmen konnten.
Zum Abschluss bekam jede und jeder ein kleines Glassteinchen – als Erinnerung an den Gedanken: „Heilige sind Menschen, durch die das Licht der Liebe Gottes in die Welt strahlt.“ Als Getaufte dürfen wir alle solche Lichtträger sein – in unserer eigenen Art.
Ein gelungener Tag, der Gemeinschaft, Glauben und Geschichte auf besondere Weise miteinander verband!
 
 
 
 

(lat. confirmatio „Befestigung“, „Bekräftigung“, „Bestätigung“) In der Konfirmationszeit machen wir uns kreativ und spielerisch Gedanken über Gott und die Welt, was unsere Taufe für uns heute bedeuten kann und erleben, wie Kirche und Spaß zusammen gehören können!

 

Wer konfirmiert ist, kann Pate oder Patin werden und bei der Kirchengemeinderatswahl teilnehmen.